Wie du ein richtig leckeres Spinat Pesto ganz einfach selber machst

Wer eigenes Gemüse anbaut, braucht schnelle Verarbeitungsmethoden. Spinat Pesto ist eine praktische Lösung: Es konserviert die Ernte, braucht wenig Zeit und bewahrt die Vitamine. Das Rezept funktioniert mit kleinen Mengen und lässt sich gut bevorraten.
Warum Spinat eine gute Pesto-Basis ist
Junger Spinat aus dem eigenen Garten hat eine milde, leicht erdige Note. Anders als Basilikum drängt er sich geschmacklich nicht in den Vordergrund und harmoniert gut mit Knoblauch und Hartkäse.
Roher Spinat enthält Oxalsäure, die das pelzige Gefühl auf den Zähnen verursacht. Sobald die Blätter mit kalziumreichem Käse gemischt werden, neutralisiert sich diese Säure.
Diese Zutaten brauchst du
Für etwa zwei mittelgroße Gläser:
- 200 g frischer, gewaschener Spinat
- 50 g Pinienkerne oder Walnüsse
- 60 g frisch geriebener Parmesan
- 1-2 Knoblauchzehen
- 150 ml Olivenöl
- Salz und schwarzer Pfeffer
- 1 Spritzer Zitronensaft
Pinienkerne sind teuer. Leicht angeröstete Sonnenblumenkerne oder Walnüsse funktionieren genauso gut.

So bereitest du das Pesto zu
Wasche die Spinatblätter gründlich in kaltem Wasser und trockne sie ab. Eine Salatschleuder entfernt überschüssiges Wasser, das den Geschmack verwässern würde.
Röste die Kerne in einer Pfanne ohne Öl leicht an. Sie verbrennen schnell, also am Herd bleiben. Danach auf einem Teller abkühlen lassen.
Gib Spinat, Kerne, Knoblauch und Käse in einen leistungsstarken Zerkleinerer*. Pulse die Zutaten ein paar Mal grob durch. Gieße das Olivenöl langsam in einem dünnen Strahl hinzu und mixe nur so lange, bis eine stückige, cremige Masse entsteht. Pesto darf Struktur haben.
Schmecke mit Salz, Pfeffer und Zitrone ab.
Wie du das Pesto haltbar machst
Bei sauberer Arbeit hält sich das Pesto im Kühlschrank ein bis zwei Wochen.
Fülle es in heiß ausgespülte Gläser. Bügelgläser mit Gummiring* verschließen den Inhalt sicher. Streiche die Oberfläche glatt und gieße eine etwa 1 cm dicke Schicht Olivenöl darüber.
Diese Ölschicht verhindert, dass Sauerstoff an die Masse gelangt und Schimmel entsteht. Nach jeder Entnahme die Reste wieder komplett mit Öl bedecken.
Mehr Methoden zur Vorratshaltung findest du im Artikel Kräuter haltbar machen.

Häufige Fragen zur Zubereitung
Kann ich das Pesto einfrieren?
Ja. Fülle es in Eiswürfelbehälter und friere es ein. Die Portionen können unaufgetaut direkt in warme Gerichte gegeben werden.
Warum wird mein Pesto grau?
Zu starke Oxidation an der Luft oder ein zu heißes Mixermesser sind die Ursache. Arbeite zügig und mixe nur so lange wie nötig. Der Zitronensaft hilft, die grüne Farbe zu bewahren.
Kann ich gefrorenen Spinat verwenden?
Nein. Gefrorener Spinat verliert nach dem Auftauen seine Struktur und gibt zu viel Wasser ab. Das Ergebnis wird matschig. Verwende nur frische Blätter.
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